Banner

Falknerei

Sperber
Sperber
Habicht
Habicht
Harris Hawk
Harris Hawk
Mäusebussard
Mäusebussard
Steinadler
Steinadler
Turmfalke
Turmfalke
Baumfalke
Baumfalke
Wanderfalke
Wanderfalke
Sakerfalke
Sakerfalke
Schleiereule
Schleiereule
Uhu
Uhu
Waldkauz
Waldkauz


Liebe Besucher, willkommen auf unserer Internet-Seite "Falknerei"


Die Falknerei ist ein jahrtausende altes jagdliches Handwerk und diente dazu, die Speisekammer des Falkners/in zu bereichern bzw. das Prestige von Machthabern zu mehren. Sie ist vermutlich schon 5000 Jahre alt und hat ihre Wiege in den mittelasischen Steppen; über die Kreuzzüge im Mittelalter hat die Falknerei dann in größerem Masse zu uns gefunden. Kaiser Friederich der II von Hohenstaufen (1194-1250) hat mit seinem Standardwerk "über die Kunst mit Vögeln zu jagen" falknerische Maßstäbe gesetzt, die bis heute Geltung haben. Im europäischen Raum war die Falknerei jedoch ein Privileg des Adels und manche Arten der Falknerei waren sogar dem Hochadel vorbehalten (hoher Flug).

Der Wittelsbacher Kurfürst Clemens August und Erzbischof zu Köln (1723-1761) baute sogar für seine Jagdleidenschaft und falknerische Passion das Schloss Falkenlust bei Brühl aus. Zu dieser Zeit zählten erfolgreiche Falkner zu den Großverdienern.

Mit dem Einzug der Feuerwaffen verlor man zunehmend das Interesse an der Falknerei. Erst in den 20zigern des letzten Jahrhunderts fanden sich Männer wie der Düsseldorfer Kunstmaler Renz Waller ("Der wilde Falk ist mein Gesell'") u.a. zusammen, um den Deutsche Falkenorden zu gründen; und so zum Vorreiter der heutigen Falknerei in Deutschland zu werden.

Nach dem verlorenen 2.ten Weltkrieg war Deutschland in die Ost- die und Westzone geteilt, so dass unterschiedliche Jagdgesetzte die Falknerei beeinflussten. In der ehem. DDR war der Habicht der einzige Beizvogel, zur Ausbildung der Jungfalkner wurden aber auch Mäusebussard und Turmfalke geflogen. In Westdeutschland durfte auch mit in- und ausländischen Falken gebeizt werden, außerdem hielt seit den 70.ziger Jahren der Harris Hawk Einzug. In- und ausländische Adler fanden ebenfalls Verwendung in Westdeutschland.

Heute haben sich verschiedene Falknerverbände gegründet oder aus bestehenden Verbänden abgespaltet. Diese sind nachfolgend aufgeführt.

Es ist immer sehr bedauerlich, wenn man irgendwo auf einen Falkner/in trifft, der das Interesse der Bevölkerung an den Greifvögeln als willkommene Gelegenheit zur Selbstdarstellung nutzt. "Dumme Antworten" auf berechtigte Fragen hinterlassen dann einen "bleibenden Eindruck" von den Falknern und bringen so die ganze Innung in Verruf. Auch ist immer wieder zu beklagen, dass erfahrene "gestandene" Falkner sich sehr überheblich Jungfalknern gegenüber verhalten. Das muss doch alles nicht sein, liebe Kollegen! Falknerei ist schließlich nur ein Handwerk, welches Jeder (der die Voraussetzungen erfüllt) erlernen können muss! Gleichwohl müssen wir Falkner uns vor den "verwilderten" eigensinnigen Falknern schützen, die mit dem Bestehen der Falknerprüfung meinen, jetzt alles tun und lassen zu können "was der liebe Gott verboten hat". Falkner, die sich z.B. vorsätzlich nicht an Schonzeiten halten, gehören einfach nicht in unsere Reihen!

Ansonsten macht es einfach eine riesengroße Freude, einmal die Flinte zu Hause zu lassen und stattdessen nur mit Frettchen und Greifvogel zu Jagen. Mit oder ohne Beute, es macht einfach nur Spaß! Besonders im Kreise lieber Kollegen/innen, mit denen man beim anschließenden Handfrühstück im Revier gesellig einen schönen Beizmorgen ausklingen lässt.

Wir haben eine Reihe von Informationen für Sie zusammen gestellt, die auf Fragen beruhen, die uns im Rahmen unserer öffentlichkeitsarbeit immer wieder gestellt werden. Wir hoffen etwas Informatives für Sie zusammen getragen zu haben und sind für konstruktive Kritik dankbar.

Viel Spaß wünscht Ihnen

Ihr Hegering Rheydt e.V.

schließen


Wie werde ich Falkner


Beizjagd Praxis


Bilder


Falknereiverbände

Ricarda Schmidt Bild 1
Falknerin Ricarda Schmidt
Rudi Preis Bild 1
Beizfalkner Rudi Preiß